Anschreiben nach DIN 5008: Aufbau, Maße und ein Beispiel
Die DIN 5008 regelt, wie ein deutsches Geschäftsschreiben aussieht — und damit auch das Anschreiben. Ränder, Adressblock, Betreff, Absätze: der komplette Aufbau.
Die DIN 5008 ist die deutsche Norm für Geschäftsbriefe. Für Bewerbungen ist sie keine Pflicht — aber in konservativen Branchen (Verwaltung, Banken, Industrie-Mittelstand) wird ein normgerechtes Anschreiben als Zeichen von Sorgfalt gelesen, und Abweichungen fallen genau den Lesern auf, die darauf Wert legen.
Die Eckwerte
- Ränder: links 2,5 cm, rechts mindestens 2 cm (empfohlen 2,5), oben 4,5 cm für den Briefkopf, unten mindestens 2,5 cm.
- Schrift: gut lesbare Standardschrift in 11–12 Punkt.
- Eine Seite. Ein Anschreiben, das auf Seite zwei läuft, ist zu lang — unabhängig von der Norm.
Der Aufbau von oben nach unten
- Absender — Name, Adresse, Telefon, E-Mail.
- Anschriftenfeld — Unternehmen, konkrete Ansprechperson, Adresse.
- Datum — rechtsbündig, aktuell: das Datum, an dem die Bewerbung tatsächlich rausgeht (ein altes Datum verrät Recycling).
- Betreff — fett, ohne das Wort „Betreff”: Bewerbung als Senior Controller, Referenz 2026-114.
- Anrede — „Sehr geehrte Frau …” / „Sehr geehrter Herr …”. Die konkrete Person herauszufinden ist Teil der Aufgabe; „Sehr geehrte Damen und Herren” ist die letzte Wahl.
- Text — drei bis fünf Absätze: Einstieg mit Bezug zur Stelle, Ihr Wertversprechen mit Belegen, Praktisches (Eintrittstermin, ggf. Gehaltsvorstellung).
- Grußformel + Unterschrift — „Mit freundlichen Grüßen”, darunter die Unterschrift (digital: eingescannt oder als sauberer Schriftzug).
- Anlagenvermerk — optional: „Anlagen: Lebenslauf, Zeugnisse”.
Die häufigsten Verstöße
Vergessenes oder veraltetes Datum, fehlende konkrete Ansprechperson, Betreffzeilen mit „Betreff:” davor, und Absätze in Blocksatz mit Trennfehlern — linksbündiger Flattersatz ist die sichere Wahl.
So hilft Zusaga dabei
Zusaga bringt eine DIN-5008-Anschreiben-Vorlage mit: Ränder, Adressblock, Datum und Betreff sitzen normgerecht, der Text kommt aus dem Generator — abgestimmt auf Job und Lebenslauf, ohne erfundene Fakten — und bleibt absatzweise editierbar:

Vor dem Versand prüft der Bereitschafts-Check beide Dokumente gegen die Stelle:
