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Gehaltsvorstellung im Anschreiben richtig angeben

Viele Stellenanzeigen verlangen eine Gehaltsvorstellung. Wie Sie die Zahl bestimmen, wo sie im Anschreiben steht und welche Sätze Sie nutzen können.

Steht in der Stellenanzeige „Bitte nennen Sie uns Ihre Gehaltsvorstellung“, dann ist das ernst gemeint. Fehlt die Angabe im Anschreiben, kann Ihre Bewerbung als unvollständig gelten.

Erst die Zahl bestimmen

  • Marktwert kennen. Sehen Sie sich Gehaltsreports für Ihre Rolle, Ihre Branche und Ihre Region an. München zahlt anders als Magdeburg.
  • Jahresbrutto nennen. Gemeint ist immer das Bruttojahresgehalt, mit allen festen Bestandteilen.
  • Eine Zahl nennen. Wählen Sie einen Betrag am oberen Ende dessen, was für Sie realistisch ist. Wenn Sie eine Spanne angeben, halten Sie sie eng, etwa 5 % nach oben und unten. Im Gedächtnis bleibt nämlich die untere Grenze.
  • Genau sein. 62.500 Euro wirkt durchdacht. 60.000 Euro wirkt geschätzt.

Wo die Angabe hingehört

An das Ende des Anschreibens, in den letzten Absatz vor der Grußformel. Zuerst zeigen Sie, warum Sie zur Stelle passen. Danach nennen Sie Ihren Preis.

Formulierungen zum Übernehmen

„Meine Gehaltsvorstellung beträgt 62.500 Euro brutto im Jahr.“

„Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 62.500 Euro brutto jährlich. Über die Einzelheiten spreche ich gern im persönlichen Gespräch.“

Wenn Sie noch keine Zahl nennen möchten, können Sie die Angabe höflich verschieben:

„Eine konkrete Spanne nenne ich gerne, sobald ich die Aufgaben genauer kenne.“

Das ist schwächer als eine Zahl, beantwortet die Frage aber. Lassen Sie Entschuldigungen („ich hoffe, das ist nicht zu viel“), ein „verhandelbar“ ohne Zahl, Ihr aktuelles Gehalt und Bedingungen zur Zahl weg. All das schwächt Ihre Position.

Wenn die Anzeige nichts verlangt

Dann gehört das Gehalt nicht ins Anschreiben. Eine Zahl, nach der niemand gefragt hat, verschenkt Verhandlungsspielraum, bevor das Unternehmen weiß, was Sie mitbringen.

So hilft Zusaga

Zusaga schreibt für jede Stelle ein Anschreiben aus Ihrem zugeschnittenen Lebenslauf, im deutschen Briefformat nach DIN 5008. Der Bewerbungsplan auf jeder Stellenseite zeigt die Reihenfolge: Zuerst schneiden Sie Ihren Lebenslauf auf die Stelle zu, dann erzeugt Zusaga Lebenslauf und Anschreiben.

Die Karte „Bewerbungsplan“ auf einer Stellenseite. Die Passungs- und Lückenanalyse ist abgehakt, „Lebenslauf auf diese Stelle zuschneiden“ ist der aktuelle Schritt, danach folgen das Erzeugen der Unterlagen und die KI-Qualitätsprüfung.

Im Anschreiben-Editor gibt es den Bereich Gehalt & Eintrittstermin. Verlangt die Anzeige eine Gehaltsvorstellung, setzen Sie dort das Häkchen bei Die Stellenanzeige verlangt eine Gehaltsvorstellung. Dann nennt das Anschreiben Ihre Zahl im letzten Absatz. Setzen Sie zusätzlich das Häkchen bei Ich nenne eine konkrete Spanne lieber später, steht dort statt der Zahl der höfliche Satz von oben. Verlangt die Anzeige kein Gehalt, erwähnt das Anschreiben auch keins.

Gehaltsvorstellung, frühestmöglichen Eintrittstermin und Kündigungsfrist tragen Sie einmal in Ihrem Bewerbungsprofil ein. Jedes neue Anschreiben beginnt mit diesen Angaben. Ändern Sie sie im Anschreiben-Editor und klicken auf Speichern, wird auch Ihr Bewerbungsprofil aktualisiert.

Anschreiben gehören zu Zusaga Pro. Wie der ganze Brief aufgebaut ist, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Anschreiben nach DIN 5008.

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